Przejdź do treści

Samstag, 8.8.2020

Namenstag: Izy, Rajmunda, Seweryna

1 2 3 4 5 6 7 8
2011-12-18

GESCHICHTE

Die dokumentierte Geschichte der Gemeinde reicht bis zum 13. Jahrhundert zurück, dh. bis zur Zeit, als der Zisterzienserorden die Macht über die Gebiete übernahm, die ältesten Spuren der Anwesenheit von Menschen auf dem Gebiet der Gemeinde Morzeszczyn stammen aus dem 9. Jahrtausend v. u. Z. Sie wurden in der Nähe von Nowa Cerkiew gefunden.

1276 kamen nach Pelplin die Zisterzienser. Sie bekamen vom pommerschen Fürsten Mestwin II. einen großen Güterkomplex, der auch den Großteil der jetzigen Gemeinde Morzeszczyn umfasste. In der Abtei von Pelplin befanden sich die bisherigen fürstlichen Siedlungen zwischen dem linken Ufer von Janka und Liska. Die Zisterziensergüter umfassten Weiler aus der Umgebung von der Burg Skoszów, Borkowa und Nowa Cerkiew sowie die Familiensiedlungen aus der Region um Rzeżęcin (ursprünglich Radzięta genannt) und Morzeszczyn (früher Morzęta). 1294 gewannen die Zisterzienser dazu noch die Böden auf dem rechten Ufer von Janka, die man als die Hälfte des Waldes Bielski Las bezeichnete. Der Schenker war der spätere König Przemysł II. Auf diesem Gebiet wurden dann Rodungen durchgeführt und das Dorf Królów Las lokalisiert. Die Zisterzienser änderten das Leben der hiesigen Bevölkerung. Sie befreiten die Einheimischen von

Zahlung der Kirchensteuer in Höhe von 10% des Einkommens bzw. der Ernte. Sie legten die Sümpfe trocken und lehrten, wie man die schweren lehmigen Böden anbaut. Sie führten den Eisenpflug, die Fruchtfolge sowie das Brachliegen der Böden ein. Die verstreute Ansiedlung organisierten sie in dichte landwirtschaftliche Gemeinschaften. Sie legten die Grenzen von Dörfern und Pfarrböden fest, beschlossen das Recht und die Herrschaft sowie die Pflichten der Einwohner. Die entstehenden Dörfer, Mühlen und gemauerten Kirchen waren das Zeichen für die wirtschaftliche Entwicklung dieser Gebiete. Die bis heute erhalten gebliebenen Dörfer und Siedlungen wurden im Mittelalter lokalisiert. Die Lokalisationen fingen mit dem Dorf Nowa Cerkiew und Zisterzienservorwerk Borkowo an. Es ist erwähnenswert, dass im Juni 2002 die beiden Dörfer festlich das 700-Jubiläum ihrer Lokalisationen feierten. Im Juli 2006 r. dagegen fanden die Veranstaltungen zum 690. Lokalisationstag von Morzeszczyn i Rzeżęcin statt.
Das 19. Jh. bedeutete den Wirtschaftsaufschwung sowie das Entstehen von Vorwerken – Landgütern, die auf abgetrennten landwirtschaftlichen Böden nach Eigentumsübergabe der Dörfer entstanden. Im 19. Jh. führte es zu einem lebendigeren Bodenhandel, der Entwicklung von Teilen der landwirtschaftlichen Systeme sowie der Parzellierung und Verstärkung der Ansiedlung.
Das Ergebnis der in den Jahren 1935-1939 von der polnischen Regierung durchgeführten Ansiedlungsaktion waren die sog. „poniatówki“, die bis heute mit der Landschaft der hiesigen Dörfer verschmelzen. Nach 1945 wurden die Landgüter durch den Staat übernommen und in die Staatlichen Landwirtschaftsbetriebe umgewandelt. Die historische Raumgestaltung der Güter und Dörfer wurde geändert – die Höfe verschwanden, die Vorwerke wurden umgestaltet, die Parks vernachlässigt und ein Teil der Dörfer erhielten ein neues räumliches und architektonisches Aussehen.

Ausdruck , pdf


Portal współfinansowany przez Unię Europejską ze środków Europejskiego Funduszu Społecznego.